Voten für den Norderneyer Gospelchor “Starfish Singers”
•20. April 2011 • Hinterlasse einen Kommentarnews
•30. November 2010 • 2 KommentareIch habe diesen meinen ersten Blog tatsächlich sträflich vernachlässigt in der letzten Zeit. Das hat natürlich sehr nachvollziehbare Gründe, die ich hier als Entschuldigung auflisten werde, ob ihr das wollt oder nicht (denn ich werde kein ärztliches Attest abgeben
- Meine lieben FOS-Schüler, mit denen ich dieses Blog geteilt und für die ich es hauptsächlich benutzt habe, sind weg. Das ist die schlechte Nachricht. Die gute ist: sie haben ALLE ihren Abschluss mit Bravour gemeistert und sind von mir mit einem weinenden und einem lachenden Auge ins weitere Leben entlassen worden (obwohl sie sich in diesem wohl in der nahen Zukunft nicht mehr mit Kafka beschäftigen werden…)
- Ich musste mich durch mein zweites Staatsexamen kämpfen. Aber auch das ist jetzt geschafft.
- Ich habe eine neue Stelle, dementsprechend auch neue Klassen und habe für ebendiese ein neues und noch ganz jungfräuliches Blog angelegt. Ich hoffe, dass dieses schnell mit Leben gefüllt wird. Wer Lust hat, schaut rein unter (den Link findet ihr in der Linkliste, ansonsten wie gehabt mit copy&paste): http://krasseklasse.wordpress.com/
Wenn ich also Zeit und Muße finde, werde ich hier noch den einen oder anderen Artikel verfassen. Für aktuelle Unterrichtsprojekte gehts aber nun in neuem Gewand mit den “krassen Klassen” weiter.
Bis dahin
Die Deutschlehrerin
Liebe FOS’is
•4. Mai 2010 • Hinterlasse einen KommentarEs geht dem Ende zu…zumindest mit den Themen, die uns bis jetzt im Deutsch-Unterricht begleitet haben. Bevor ihr eure erste Abschlussklausur schreibt, wollte ich mal DANKE sagen. Durch eure Motivation und die Chance, die ihr mir als Referendarin von Anfang an gegeben habt, hat es mir immer wieder Spaß gemacht, mir neue und zum Teil ungewöhnliche Unterrichtsmethoden und Zugänge zu Texten auszudenken. Auch wenn nicht alles, was ich so an Arbeitsblättern, Arbeitsaufträgen etc. stapelweise mitgebracht habe, reibungslos funktioniert hat und auch manchmal riesengroße Fragezeichen zur Folge hatte, hatte ich doch immer das Gefühl, dass ihr Vertrauen in meine Fähigkeiten habt, euch sicher bis zu den Abschlussprüfungen zu begleiten und darauf vorzubereiten. Das alles zusammen und noch einiges mehr, hat dazu geführt, dass ich mich auf jede Stunde gefreut habe und mir das Vorbereiten und sogar das Korrigieren Spaß gemacht hat. Deswegen gibt es von mir jetzt ein riesiges Dankeschön für euch alle. Ich wünsche euch für die Klausur am Donnerstag und alle folgenden nicht nur viel Glück sondern auch viel Spaß und die nötige Gelassenheit. Ich drücke jedem Einzelnen die Daumen (und das ist nicht ganz uneigennützig – schließlich muss ich das, was ihr schreibt, lesen
“Durchhalten” und “Daumen hoch” von eurer Deutschlehrerin
24. April: Aktions- und Menschenkette von Kr�mmel nach Brunsb�ttel |�Weitersagen
•24. April 2010 • Hinterlasse einen KommentarDie Sprache in Kafkas “Verwandlung” (Arbeitsblätter mit Aufgaben zur Vorbereitung)
•13. April 2010 • Hinterlasse einen KommentarFür alle meine FOS’is, die sonst nichts zu tun haben und die, die nie schlafen müssen sind hier schon mal die Arbeitsblätter für die morgige Stunde.
Protokoll vom 7.4.2010 (Burak)
•13. April 2010 • Hinterlasse einen KommentarDas Protokoll wurde mit den Stundenergebnissen von eurer total netten Lehrerin “aufgehübscht”
Meine lieben FOS’is
•30. März 2010 • Hinterlasse einen KommentarIch wünsche Euch ein wenig Entspannung und Ruhe vor der Klassenarbeit. Bei der Flut an Mails, die ich gestern und heute bekommen habe, mache ich mir ein wenig Sorgen, dass ihr panikartigen nächtlichen Schreibanfällen erliegt und das Schlafen vergesst. Denkt daran, dass der Kopf rund und auch manchmal nur dazu da ist, damit das Denken die Richtung ändern kann. Das klappt nur, wenn ihr den grauen Zellen etwas Erholung gönnt, sonst kriegen die womöglich einen Schwindelanfall vom vielen Hin- und Herflitzen und müssen kotzen
Tipp: Das Anzünden eines wahnsinnig “bunt” korrigierten Textes soll helfen (aber bitte nicht in der Wohnung).
Verfilmung zu “Die Verwandlung”
•29. März 2010 • Hinterlasse einen KommentarRechts in der Leiste (bei “LINKS” und “BLOGROLL” ) findet Ihr eine neue Linkliste “FOS”, in der der Link zur Verfilmung “The Metamorphosis…” angesiedelt ist. Es handelt sich dabei um einen 30minütigen leicht irren Streifen auf Spanisch/Portugiesisch oder Ähnliches, der einen Blick lohnt.
Gregors Zimmer hat drei Türen…
•29. März 2010 • Hinterlasse einen KommentarIn der Sekundärliteratur (etwa bei Sokel oder Binder) ist fälschlicherweise meist nur von zwei Türen die Rede, doch aus dem Text geht an anderer Stelle ganz klar hervor, daß es sich um drei Türen handeln muß: „[...]jetzt, da er die eine Tür geöffnet hatte und die anderen offenbar während des Tages geöffnet worden waren [...]“ (25/26f.).
Information zum Runterladen der Dateien (ÄNDERUNG!)
•29. März 2010 • Hinterlasse einen KommentarEs gibt seit eben eine andere Möglichkeit die Dateien runterzuladen. Dafür bitte die Rundmail in Eurem E-Mail-Account beachten!
Um die Word- und PDF-Dokumente runterladen zu können, müsst ihr euch bei slideshare.net registrieren. Ich weiß, dass einige das nicht so gerne machen, allerdings ist das in diesem Falle ungefährlich und kostenlos. Des Weiteren gibt es auch keine Werbe-, Spam- oder sonstigen nervigen Mails von diesem Anbieter (eigene Erfahrung!).
Protokoll vom 29.3.2010 (Sandra)
•29. März 2010 • Hinterlasse einen KommentarThema der Stunde:
Klausur & Inhaltsangabe
Warum sollte uns das Thema interessieren?
Klausur/Prüfung
Ziel der Stunde:
Erstellen einer Inhaltsangabe – Ziel nicht erreicht
Stundenverlauf/Einzelthemen:
1. Mögliche Klausurfrage:
Beschreiben und analysieren Sie die Raumgestaltung in der Erzählung “Die Verwandlung”. Nehmen Sie dabei Bezug auf das Verhalten und die Entwicklung der Figuren Gregor und Grete.
Möglichkeiten der Beschreibung und Analyse:
- Optik von Wohnung und Zimmer inkl. Einrichtung
- Lage der Wohnung und des Zimmers
- Lage und Betätigung von Fenstern und Türen
- Handlungsraum “Stadt” (vs. “Land” am Ende der Erzählung = Kontrasträume?)
- Belege mit Textstellen
- Deutung/Interpretation der beschriebenen und analysierten Stellen
- (Welche Atmosphäre/Stimmungen des Zimmers, der Türen und Fenster etc. beeinflussen das Handeln und die Gefühle der Figuren und was lässt sich daraus schließen? Wie wirkt sich das Handeln der Figuren/ die Gedanken der Figuren auf die Veränderung von Räumen aus oder steht in Beziehung mit diesen, z.B.: vollgestelltes Zimmer = Verwahrlosung = drückt den Niedergang der Bruder-Schwester-Beziehung aus; Ausflug ins Grüne = Frische Luft (siehe auch Fenster, das die Bedienerin nach dem Tod Gregors öffnet) = Wiedergewonnene Freiheit der Familie durch die abgefallene Last und die wiederhergestellte Familienhierarchie)
Mögliche Anfangssätze:
- Die Wohnung der Familie Samsa befindet sich/wird im Text beschrieben[...]
- Gregor Samsa, die Hauptfigur der Erzählung, lebt mit seiner Familie in einer gut bürgerlichen Stadtwohnung (Textbeleg)[...]
- Die Erzählung spielt in einer gut bürgerlichen Stadtwohnung (Textbeleg)[...]
- Franz Kafka unterstützt mit der Raumgestaltung in der Erzählung “Die Verwandlung” die Entwicklung seiner Hauptfiguren und die Familienbeziehungen untereinander.
Möglichkeiten des Aufbaus nach sorgfältigem Lesen der Aufgabenstellung (am Besten mit Unterstreichungen der Schlüsselwörter (siehe Aufgabe):
1. Nacheinander Abarbeiten der Analyse- und Interpretationsschritte
- Beschreibung der Räume mit Textstellen (Analyse)
- Deutung der Raumanalyse
- Beschreibung der Entwicklung der Figuren mit Textstellen (Analyse)
- Deutung der Entwicklung
- Vergleich der beiden Analysen und Suche nach Übereinstimmungen in der Deutung (was wird unterstützt?)
Achtung: Bei dieser Variante ist eine deutliche Gliederung mit Überschriften und Absätzen Voraussetzung und gewünscht!
2. Alles zusammen
- siehe Beispiel:
Gregors Zimmer nimmt eine zentrale Position in der Samsa’schen Wohnung ein, was direkt zu Beginn deutlich wird, als die drei übrigen Familienmitglieder an den drei Türen seines Zimmers klopfen, um sich nach seinem Wohlergehen zu erkundigen (7/36f.; 8/17ff.). Diese zentrale Position lässt einige Deutungen zu, die ich im Folgenden näher erläutern werde. Gregor Samsa wird beschrieben als Reisender, der vor seiner Verwandlung die alleinige Ernährerrolle in der Familie übernimmt (Textbelege). Alle Familienmitglieder sind finanziell von ihm abhängig. Er übernimmt dementsprechend eine zentrale Rolle in der Familienstruktur, die durch die Verortung seines Zimmers unterstützt wird.
Ich bin ein deutlicher Absatz, weil für mich drei Zeilen frei gelassen wurden. Eine reicht aber auch – eine halbe wiederum ist zu wenig!
Die Abhängigkeit der Familienmitglieder und Gregors daraus resultierende Unfreiheit und fehlende Privatsphäre lassen sich deutlich aus der Analyse von Türen und Fenstern ableiten. Auffällig ist bereits zu Beginn das Vorhandensein der drei Türen, die zu Gregors Zimmer führen und die er gewohnheitsmäßig abschließt, wenn er zu Hause ist[...] usw.
Achtung: Auch bei dieser Variante ist eine deutliche Gliederung erforderlich. Allerdings ist diese mit einer sinnvollen Absatzgestaltung zu bewerkstelligen, d.h. ein Absatz pro Gedankengang wie im o.a. Beispiel (1. Gedankengang: Lage von Gregors Zimmer und Bezug zu seiner Rolle in der Familie; 2. Gedankengang: Bedeutung der Türen für Gregors Dasein).
2. Wiederholung der Zitierregeln für die Klassenarbeit:
Bsp.:
Gregor wird im Text direkt als Reisender in seiner beruflichen Position beschrieben (5/17).
Er handelt mit Tuchwaren und war in dieser fünfjährigen Tätigkeit nicht einmal krank (5/15ff.; 7/23f.)
3. Lesen und erstellen einer Inhaltsangabe (Arbeitsblatt)
Wichtige Anmerkung zur Inhaltsangabe
•29. März 2010 • Hinterlasse einen KommentarLiebe FOS’is,
ein kleiner Nachtrag, der mir beim Lesen der mir zugegangenen Inhaltsangaben aufgefallen ist. Die Textsorte der “Verwandlung” wird als “Erzählung” bezeichnet. Es handelt sich also entweder um diese oder auch um eine Novelle (wie in einigen Interpretationen zu lesen ist). Der Text ist aber weder eine Parabel (wenn überhaupt nur parabelhaft) und keinesfalls eine Kurzgeschichte (auch wenn es mit dem abrupten Anfang und dem offenen Ende den Anschein haben könnte).
Also bitte für die Inhaltsangabe einen Einleitungsatz formulieren, der in etwa so anfangen könnte:
In Kafkas Erzählung “Die Verwandlung” von 1912…
Protokoll vom 24.3.2010 (Florian)
•28. März 2010 • Hinterlasse einen KommentarMögliche Klausurfrage:
Beschreiben und analysieren Sie die die Raumgestaltung in Kafkas Erzählung “Die Verwandlung”. Nehmen Sie dabei Bezug auf das Verhalten und die Entwicklung der Figuren Gregor und Grete.
Text 8
•24. Februar 2010 • Hinterlasse einen KommentarMenschen, Tiere, Umfeld werden verwandelt. Durch die Verwandlung wird einigen vieles klar. Die Zeit bewirkt die Verwandlung. Genauso wie Menschen sich verwandeln. Wir werden geboren und leben und sterben auch wieder. Dabei verwandeln und ändern wir uns sehr oft. So wie die Natur sich verwandelt, je nach Jahreszeit, genauso verwandeln sich Menschen mit Erlebnissen und Erfahrungen, die sie gemacht haben. Ein Kind verwandelt sich mit der Zeit zum Jugendlichen und ein Jugendlicher wandelt sich zum Erwachsenen. Wandlungen bewirken viele Erfahrungen und beeinflussen unsere Gefühle aber auch unser Verhalten. Ein sehr aufgeschlossener Mensch, der viel Vertrauen in andere Menschen hat, kann durch schlechte Erfahrungen mit den Mitmenschen zum absolut ruhigen Menschen werden. Menschen verwandeln sich nicht aus Lust und Laune sondern durch die Zeit, in der sie Erfahrungen machen. Verwandlungen gehören mit zum Leben und werden auch von Lebewesen gebraucht. Wenn man Ängste hat vor Verwandlungen, kommt man nicht weiter und ist an einem Punkt, aus dem man nicht mehr rauskommt.
Text 7
•24. Februar 2010 • Hinterlasse einen KommentarIch kann nicht atmen und habe Angst. Ich habe jetzt seit Wochen immer wieder den gleichen Traum. Ich bin im Schlamm ertrunken! Langsam zieht mich etwas von unten durch die Tiefen in den Schlamm. Der Schlamm bedeckt erst nur meine Füße, dann meine Beine, den Oberkörper, die Schultern und dann kriecht der Schlamm ganz langsam meinen Hals hoch, er verändert die Farbe von Gelb zu Grün, bevor er sich über mein Kinn langsam bis in meinen Mund vorarbeitet. In meinem Mund ist das Gefühl überwältigend. Ich bin jetzt nicht mehr in der Lage durch den Mund zu atmen. Er ist voller Schlamm. Meine Panik steigt ins Unerträgliche, als der Schlamm meine Nasenlöcher füllt. Als der Schlamm in meine Augen dringt, atme ich schon nicht mehr. Ich habe losgelassen. Das Entsetzen wendet sich langsam in Erleichterung, ich verliere Raum und Zeit. Aber plötzlich wandelt sich etwas, ich fange wieder an zu atmen, aber nicht durch Nase oder Mund. Nein, es ist ein Saugen und ich fühle an meinem Körper, Armen, Beinen und Flügeln Saugnäpfe, die H2O aufnehmen und mich am Leben erhalten. Das Verwandelte von Angst, Verzweiflung verändert sich in Lüge. Wo bin ich und wer bin ich. Ich bin kein Mensch mehr sondern etwas Neues wurde kreiert. Ich richte mich langsam auf und stelle mit Entsetzen fest, dass mein Bett noch voller Schleimspuren ist. Als ich zum Spiegel krieche, kann ich es nicht fassen. Mich packt das kalte Entsetzen! Ich bin ein Monster. Rund, mit Schlamm und Schleimspuren. Ich habe Saugnäpfe, die wie aus der Mode gekommen aussehen. Statt meiner Ohren habe ich Flügel. Aber all meine Körperteile sind schon in der Auflösung. Ich habe eine Ewigkeit geschlafen und jetzt wird mir klar, ich bin nicht mehr im Bett. Ich bin tot. Mein Körper ist verwest und alles was übrig geblieben ist, ist was ich jetzt sehe und fühle – das Entsetzen hat mich gepackt. Ich fühle den grünen Schleim aus mir herauslaufen.
Text 6
•24. Februar 2010 • Hinterlasse einen KommentarEs war noch dunkel, als ich aus meinem Albtraum aufschrak. Ich blieb erst mal ruhig in meinem Bett liegen und richtete meinen Blick aus dem Fenster, um langsam wieder in die Realität zurück zu kehren. Der Mond war nicht zu sehen. Es musste also schon Morgen sein. Mein Geist erwachte langsam, doch mein Körper schien im Albtraum gefangen zu sein. Er fühlte sich steif an, schwer, unbeweglich, fremd. Mir lief ein kalter Schauer über den Rücken. Panik breitete sich in mir aus. Ich wollte mit meiner linken Hand zur Nachttischlampe greifen, versagte aber. Da war nämlich keine linke Hand! In meiner Verzweiflung musste ich feststellen, dass da auch keine rechte Hand war.
Statt meine Arme und Hände zu betätigen, brachte ich acht dünne, schwarze, widerlich behaarte Beine in Bewegung. Je stärker mich die Panik packte, desto schneller zappelten die Beinchen umher. Ich versuchte zu schreien. Doch statt einen lauten, mit Angst erfüllten Schrei, stieß meine Kehle nur ein leises Zischen aus. Das versetzte mir einen so starken Schrecken, dass ich augenblicklich ruhig da lag. Meine Beine standen steif in der Luft. Ich versuchte mich zu beruhigen, einen klaren Gedanken zu fassen. Beherrsche dich, sagte ich mir. Vorsichtig wagte ich es, einen Blick an mir hinunter zu werfen. Ich war alles andere als ein Mensch. Ich war ein Käfer. ein riesiges Ungeheuer. Ich versuchte noch mal einen Laut von mir zu geben, doch ich brachte wiederholt nur ein Fauchen hervor. Doch wozu sollte ich schreien. Mit was für einem Zweck? Sollte ich nach Hilfe rufen? Wie würde jemand reagieren auf diesen Anblick? Wahrscheinlich hätte ein Fremder mehr Angst vor mir als ich vor mir selbst. Ich war verzweifelt. Vor der Verwandlung hätte ich jetzt zu weinen begonnen. Doch ich spürte keine Tränen.
Text 5
•24. Februar 2010 • Hinterlasse einen KommentarEines Morgens wachte ich auf, doch es fühlte sich nicht so an wie jeden Morgen. Meine Arme und Beine fühlten sich nicht normal an. Ich habe eine Verwandlung durchgemacht. Ich habe einen Schock bekommen. Das war das Schlimmste, was mir je passieren konnte, eines Morgens aufzustehen und zu sagen “Mein Albtraum wurde war”. Ich sah aus wie ein Monster, total hässlich und eklig. Ich hatte Angst und Furcht zugleich. Ich wusste nicht, wie ich reagieren sollte, wie ich meinen Eltern und Geschwistern vor die Augen treten sollte. Wie werden sie reagieren? Was werden sie sagen? Wie geht es weiter mit meiner Zukunft?
Der Alltag fällt mir total schwer. Allein das Aufstehen fällt mir schwer. Meine Eltern behandeln mich nicht mehr so wie früher, mein Status hat sich verändert. Auch meine Arbeitsstelle leidet sehr darunter, denn mit meiner Gestalt als Käfer kann ich mich nicht draußen blicken lassen, geschweige denn arbeiten. Ein Ungeziefer im Kleidergeschäft ist nicht das typische Bild. Anfangs wurde ich noch wie ein Mensch behandelt, doch nach und nach änderte es sich immer rascher. Meine Familie behandelte mich nun nicht mehr wie einen Menschen sondern wie ein Tier, wie ein Ungeziefer. Von dem Zeitpunkt an änderte sich mein Leben um 360 Grad.
Text 4
•24. Februar 2010 • Hinterlasse einen KommentarWarum wache ich als Ungeziefer auf? Mein Gott, ich seh aus wie …! Vielleicht bringe ich mich lieber um. So will ich nicht weiter leben! Was habe ich gestern getan? Vielleicht schlafe ich auch einfach weiter, könnte ja auch nur ein Traum sein. Ich sollte auch mal versuchen, ob ich fliegen kann.
Was ist das auf einmal für ein Geräusch?
Hmm, war doch nur ein Traum, der Wecker klingelt und ich mach mich fertig für die Schule.
Text 3
•24. Februar 2010 • Hinterlasse einen KommentarKurz nachdem ich aufwachte, bemerkte ich, dass meine Decke auf dem Boden lag. Es schien ein heftiger Traum gewesen zu sein, an den ich mich nicht mehr erinnern konnte. Schreckhaft bemerkte ich den Anblick meiner Beine – haarige, stoppelige, undefinierbare Standgestelle. Ich stand schreckartig auf um in den Spiegel zu schauen. Doch der Anblick meiner Beine vervollständigte sich zu einem Körper eines Ungeziefers. Ich sah aus wie eine Schabe – Nein! Ich war ganz sicher eine Schabe. Ich kannte ihr Aussehen nur zu gut, denn ich war bis gestern ein Kammerjäger. Langsam bekam ich es mit der Angst. Ist das die Realität? Ist das ein Traum im Traum? Ich fing an mich zu kratzen, denn kneifen konnte ich mich ja nicht mehr. Ich wurde nicht wach. War ich tot? Sollte das nun die Strafe für meine Vergangenheit sein? Immerhin war ich der Schabenkiller von Hamburg.
Es war so unbeschreiblich ruhig im Haus. Ich hegte ein Gefühl eisiger Einsamkeit. Normalerweise machten mich morgens immer meine Kinder wach. War das hier meine Strafe? Das Gefängnis der Kammerjäger, so ganz allein im Nirgendwo!
Ich wunderte mich, dass der Spiegel bei meinem hässlichen Anblick nicht zersprang! Ich dachte mir, wer definiert eigentlich wer hübsch ist oder nicht? Was ist überhaupt schön? Ich war immer ein Mensch, welcher auf das Äußerliche sehr viel Wert legte. Niemals hätte ich das Haus verlassen ohne richtig frisch und gutaussehend zu sein… . Aber nun? Gibt mein parasitäres Ich noch Möglichkeiten zum Leben?
Text 2
•24. Februar 2010 • Hinterlasse einen KommentarAls ich aufwache, ist mein Bett völlig zerwühlt und mein Kopfkissen nicht mehr da wo es sonst ist. Auch die Decke ist verschwunden und ich wundere mich, was passiert ist, denn sonst ist es ja auch nicht so. Ich weiß nicht – ist dies ein Traum oder ist es die Wirklichkeit? Hoffentlich ist es nur ein Traum aus dem ich schweißgebadet aufwachen werde. Kommt zwar seltener vor, aber irgendwann ist immer das erste Mal.
Da höre ich ein Geräusch – ist dies denn Wirklichkeit? Was ist es? Es klopft leise und unregelmäßig auf Glas und auf Metall. Es wird ein wenig lauter und das Klopfen immer schneller. Es bleibt unregelmäßig Ich zermartere mir den Kopf, woher ich es kenne, ich meine es fast körperlich zu spüren.
Da fällt es mir ein und ich öffne meine Augen und blicke ein weiteres Mal um mich. Mein Bett ist immer noch zerwühlt und obwohl meine Decke fehlt, friere ich nicht. Mein Blick schweift über die Tür, den Fußboden, die Wände, bis hin zu meinem Dachfenster gegen dessen Glasscheibe ein gewaltiger Regen prasselt. Alles klar, daher kenne ich das Geräusch…
(Fortsetzung folgt)
Als ich aufwache, ist mein Bett völlig zerwühlt und mein Kopfkissen nicht mehr da wo es sonst ist. Auch die Decke ist verschwunden und ich wundere mich, was passiert ist, denn sonst ist es ja auch nicht so. Ich weiß nicht – ist dies ein Traum oder ist es die Wirklichkeit? Hoffentlich ist es nur ein Traum aus dem ich schweißgebadet aufwachen werde. Kommt zwar seltener vor, aber irgendwann ist immer das erste Mal.
Da höre ich ein Geräusch – ist dies denn Wirklichkeit? Was ist es? Es klopft leise und unregelmäßig auf Glas und auf Metall. Es wird ein wenig lauter und das Klopfen immer schneller. Es bleibt unregelmäßig Ich zermartere mir den Kopf, woher ich es kenne, ich meine es fast körperlich zu spüren.
Da fällt es mir ein und ich öffne meine Augen und blicke ein weiteres Mal um mich. Mein Bett ist immer noch zerwühlt und obwohl meine Decke fehlt, friere ich nicht. Mein Blick schweift über die Tür, den Fußboden, die Wände, bis hin zu meinem Dachfenster gegen dessen Glasscheibe ein gewaltiger Regen prasselt. Alles klar, daher kenne ich das Geräusch…
(Fortsetzung folgt)
Text 1
•24. Februar 2010 • Hinterlasse einen KommentarEtwas fühlte sich komisch an, anders. Ich sah an mir herunter und versuchte, meinen Körper zu ertasten. Dabei merkte ich , dass ich keine Arme hatte. Ich sah viele kleine Beine an mir herumappeln. Was war mit mir geschehen? War ich eine Kakerlake? Eine Spinne? Meine Glieder schienen bewegungslos. Ich wollte aufstehen, mich im Spiegel angucken, doch es ging nicht. Ein Gefühl von Ekel überkam mich. Ekel über mich selbst. Ich wr geschockt und hatte Angst – wahnsinnige Angst. War alles nur ein Traum? Hoffentlich nur ein schrecklicher Albtraum! Doch plötzlich hörte ich die Tür aufgehen. Ich schielte über meinen Bauch in ihre Richtung. Im nächsten Moment hörte ich einen Schrei – schrill und voller Furcht, mit einem Beigeschmack von Entsetzen. Sie fürchtet sich vor mir!
Kafkas Verhältnis zu seinem Vater – Ergebnisse der Stunde
•24. Februar 2010 • Hinterlasse einen KommentarKafka – Biografie
•23. Februar 2010 • Hinterlasse einen KommentarZum Anschauen oder Ausdrucken (Achtung: DIN A3-Format) habe ich euer Schaubild in eine PDF-Datei umgesetzt.
Leseeindrücke zu Kafka
•15. Februar 2010 • 1 KommentarErster Eindruck / Empfinden
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Das interessiert mich
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Textaufgabe: Clifford Stoll
•15. Februar 2010 • Hinterlasse einen KommentarTextaufgabe: Clifford Stoll: …Fähigkeiten, die man im Internet nicht lernen kann
(Quelle: Deutsch: Profile. Schöningh Verlag)
A. 1: Thesen des Verfassers
- Die Jobs im Jahr 2100 sind fast dieselben wie heute (Z. 3-4).
- Für all diese Berufe (z.B. Zahnarzt, Lastwagenfahrer, Schullehrer etc.) braucht man keinen Computer (Z. 16-17).
- Glaubwürdigkeit und die Fähigkeit, Vertrauen zu vermitteln, konnte man noch nie aus dem Internet beziehen, und auch in hundert Jahren wird man die Fähigkeit […] nicht am Computer lernen können (Z. 31f.).
- Das Gegenteil ist der Fall. Die Fähigkeiten verkümmern. (vgl. Z. 35f.)
- Heutzutage wird kaum jemand entlassen, weil er nicht gut genug mit Computern umgehen kann (Z. 42f.).
- Wenn man jeden Studenten in den Bereich „Computer“ drängt und nur die Unfähigen Klempner werden dürfen, dann werden weder Computerprogramme noch Leitungen wasserdicht sein (vgl. Z. 59f.)
- Es gibt viele Fähigkeiten, die man nicht im Internet lernen kann (vgl. Z. 69f.)
A. 2: Aufbau der Argumentation mit Bezug zum Buchtitel
Buchtitel: Logout. Warum Computer nichts im Klassenzimmer zu suchen haben und andere High-Tech-Ketzereien.
- Klassischer Argumentationsaufbau mit These, Begründung, Beispiel, aber auch unvollständige Argumente mit starken Thesen, jedoch ohne Begründung oder Beweis
- Zu These 1: Wird nicht belegt. Woher weiß er das?
- Zu These 2: Er behauptet, dass man dafür keinen Computer braucht, seine Begründung bezieht sich aber auf die Nutzung des Internet.
- Zu These 3+4: Wird nicht belegt. Hier müssten für die Glaubwürdigkeit der Thesen Begründungen und Beispiele folgen, z.B. Erkenntnisse aus Studien oder Ähnliches.
- Zu These 5: Wird nicht belegt. Ich bin bis jetzt davon ausgegangen, dass diese nicht vorhandenen Fähigkeiten sehr wohl zu Kündigungen führen können, bzw. eine mögliche Einstellung behindern.
- Zu These 6: Woher weiß er das jetzt schon wieder? Und wieso behauptet er, dass nur Studenten in den Bereich Computer gedrängt werden? Diese Aussagen sind so nicht haltbar, da Beweise oder Beispiele fehlen.
- Zu These 7: Das mag schon sein, aber es gibt auch viele Fähigkeiten, die man im Internet lernen kann.
- Sein Argumentationsaufbau ist nicht klassisch und lässt seine Argumente beim näheren Hinsehen unglaubwürdig erscheinen. Es ist nicht besonders schwer, diese mit Gegenargumenten zu entkräften. Allerdings strebt der Autor auch gar keine Beweisführung seiner Thesen an, wie schon der Titel des Buches erahnen lässt. Mit dem Wort „ketzerisch“, im Sinne von „dissident/oppositionell gegen die herrschende Meinung“ oder der früheren Bedeutung „Irrgläubiger (Ketzer)“, stellt der Autor seinen Standpunkt bereits klar heraus. Er weiß wohl, dass seine Argumente, so gut sie auch sein sollten, nicht die Meinung der Mehrheit treffen würden. Dementsprechend beschränkt er sich darauf, Thesen aufzustellen, die zu belegen er sich die Mühe erspart.



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